Sie kämpfen wieder: Über 1600 Schüler aus mehr als 90 Klassen finden sich zu insgesamt 200 Mannschaften zusammen, um in dieser Woche gegeneinander anzutreten. Das Engagement der Schüler zeigt sich nicht erst im Wettkampf der Sportwoche, sondern bereits in den Vorbereitungen: Mannschaften verschiedenster Schulformen treten gegeneinander an, das hört man oft schon am Namen: Wenn „Umlaufvermögen“ gegen „Holzwürmer“ oder „Kolbenfresser“ gegen „Exportschläger“ antreten, dann wird alles gegeben. Zahlreiche Mannschaften haben sich um einheitliche Trikots gekümmert, um zu zeigen, dass sie zusammengehören. Dieses Wir-Gefühl wird nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in den Spielpausen deutlich!

In der Woche vom 24. bis 28. September besucht die Schulinspektion die drei Standorte der BBS-BL. Dabei geht es um die Qualitätsermittlung in der BBS-BL: Durch die Analyse der Stärken und Schwächen werden die Qualität der Schule und die Bereiche mit dringendem und langfristigem Verbesserungsbedarf ermittelt. Im Mittelpunkt steht dabei die Unterrichtsqualität. Die Bewertung der Schul- und Unterrichtsqualität erfolgt auf der Basis eines Qualitätsprofils, das derzeit 16 Qualitätskriterien und rund 100 Teilkriterien umfasst, die teilweise schulformspezifisch variieren. Konkret wird die Schulinspektion Unterricht beobachten, Gespräche mit Lehrern, Schülern und Eltern führen, einen Schulrundgang durchführen und vieles mehr. Eine erste Rückmeldung zu den Ergebnissen erhalten Interessierte bereits am Freitag, 28. September um 14.oo Uhr am Standort Berliner Ring.
Das Fachgymnasium ist in diesem Schuljahr erstmals seit fast zehn Jahren in der glücklichen Lage, für die vier Wirtschaftsklassen des 11. Jahrgangs   Mathematik-Förderkurse anzubieten.

„Diese Förderkurse sind dringend notwendig, kommen doch Schülerinnen und Schüler mit zum Teil erheblichen mathematischen Lücken zu uns. Die wöchentlich drei Stunden Unterricht, die das Kultusministerium im 11. Jahrgang für Mathe vorgesehen hat, reichen vielfach nicht aus, um die geforderten Inhalte in der Ruhe zu vermitteln, die das Lernen erfordert“, so Matthias Henningsen , Leiter der Kurse. Diese Förderkurse kommen da gerade recht: Einerseits können ausgewählte Basiskenntnisse der Klassenstufen 8. bis 10. wiederholt bzw. erst vermittelt werden (diese werden bis zum Abitur dringend benötigt!).

Die BBS Burgdorf-Lehrte (Handelslehranstalt) startet in diesem Herbst ein Paten-Modell, um den Übergang von der Schule in den Betrieb zu optimieren. Dabei melden sich Auszubildende als Paten und betreuen einen Schüler der BBS-BL. Der Schüler meldet sich für ein Praktikum im Ausbildungsbetrieb des Paten an, indem er einen Anmeldebogen ausfüllt, und begleitet diesen in den nächsten Ferien für ein paar Tage an seinen Arbeitsplatz. Die Paten lassen sich während der Arbeit über die Schulter schauen und zeigen ihrem Praktikanten, was alles zu den typischen Tätigkeiten und Abläufen ihrer Ausbildung gehört.
„Wir wollen nicht über Ausbildung in anderen Betrieben reden, sondern selbst etwas tun!“, betonte Schulleiter Gerhard Klaus zu Schuljahresbeginn. Zwei junge Menschen starteten im September ihre Ausbildung an den Berufsbildenden Schulen Burgdorf-Lehrte: Fabian Mierendorf erlernt den Ausbildungsberuf „Fachinformatiker – Schwerpunkt Systemintegration“. Er ist neben Daniel Mosig der zweite Auszubildende in der EDV-Abteilung der BBS-BL und hat seine ersten kleineren Einsätze bereits erfolgreich absolviert. „Er ist neugierig und aufmerksam – und er hat keine Hemmungen vor der Arbeit“, bestätigt sein Kollege und Ausbilder Michael Schmand.