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Interkulturelles Frühstück – gelebte Toleranz statt Theorie

Interkulturelles Frühstück – gelebte Toleranz statt Theorie

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit Lessings „Nathan der Weise“ im Deutschunterricht wurde im beruflichen Gymnasium Burgdorf ein besonderes Projekt umgesetzt: Zwei Klassengruppen, die sich zuvor nicht kannten, planten gemeinsam ein interkulturelles Frühstück – mit Speisen aus ihren familiären und religiösen Hintergründen.

Was im Unterricht beginnt, wurde hier lebendig: Mit Impulsen und Gesprächsstartern kamen die Schüler*innen ins Gespräch über Religion, Kultur, Werte und persönliche Erfahrungen. Es wurde gefragt, zugehört, gelacht – und vor allem verstanden.

Das Ziel war klar spürbar: Neugier wecken, Gemeinsamkeiten entdecken, Unterschiede respektieren und Offenheit leben. Aus anfänglicher Fremdheit entstand eine Atmosphäre von Vertrauen und echter Begegnung.

 

Besonders stark: Die Teilnehmenden möchten weitermachen. Noch in diesem Schuljahr ist ein weiteres Treffen geplant – weil solche Erfahrungen bleiben und verbinden.

Ein großes Dankeschön an die Schüler*innen, die sich offen aufeinander eingelassen haben.

BBS Burgdorf – Vielfalt erleben. Zukunft gemeinsam gestalten.

Schüler beim Frühstück

Foto: Dagmar Köhler/BBS Burgdorf